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Blog Januar 2014

In unserem Haushalt sind wieder kleine Kater angekommen. Zwei Brüder, ein schwarzer und ein getigerter Hauskater, haben unsere Wohnung erobert und sorgen für Aufregung. Ihr Erscheinen führt auf jeden Fall dazu, dass an Schreiben nicht zu denken ist. Die besten Vorgaben zerfallen, wenn einer der Kater auf den Schoß will oder gar irgendetwas im Hintergrund vom Regal fegt. Eigentlich müsste ich dann böse sein, aber das fällt schwer, denn meist haben sich die Kater auch erschreckt und schauen einen aus großen, furchtsamen Augen an. Zur Zeit sind sie noch nicht in der Lage, in die höheren Regionen der Wohnung zu springen, doch die Erfahrung lehrt, dass das nur eine Frage der Zeit ist. Das Springen auf Stühle und Tische beherrschen sie schon, die Schränke sind nur noch ein paar Wochen und gewachsene Zentimeter entfernt. Was bedeutet, dass liebgewonnene Kleinigkeiten eine Zeitlang weichen müssen. Bis jetzt ist es gelungen, jedem Neuzugang deutlich zu machen, dass Vasen, CDs, Gläser und dekorative Stehrümchen nicht zum Spielen gedacht sind. Mal sehen, wann es ihnen gelingt, die höheren Etagen zu erklimmen. Das Klirren wird es uns verraten.


Blog Februar und März 2014

Da schrieb doch eine Tageszeitung in ihrer Kolumne, der Winter sei ein unzuverlässiger Feind. Eben noch habe man sich darauf gefreut, gemütlich am Kamin zu sitzen, der Kälte vom geheizten Zimmer aus zuzusehen und die Speckröllchen noch ein wenig zu fördern, da verschwindet er sang- und klanglos und hinterlässt die Notwendigkeit, sich mit Beschäftigungen im Freien abzugeben.
Der direkte Weg von der Sauna in den Garten also!

Nun hält sich meine Trauer darüber in Grenzen. Da ich kein Freund von Winterbekleidung, Frieren und Erkältung bin, nutze ich die frühe Frühlingszeit zu gern, um draußen zu sein. Ist doch auch schön, wenn der Garten nicht erst im Mai nutzbar wird. Im Gegensatz zu letztem Jahr, wo wir uns mit Schnee bis Ostern herumplagten, schwinge ich gern die Harke, um das restliche Laub zu beseitigen und beeile mich mit dem Obstbaumschnitt.
Wie es das Draußensein mit sich bringt, bleibt da fürs Schreiben wenig Zeit übrig. Zumal ich es vorziehe, Romane, ehe sie in andere Hände gehen, erst nochmal selbst gründlich zu lesen. Das lässt sich zwischen Harken und Sägen leider nicht machen. Und auch wenn es Ideen für neue Bücher gibt, das Schreiben derselben wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Sollte sich nahtlos an den schönen Frühling ein wunderbarer Sommer anschließen, wird es wohl erst im Herbst wieder etwas mit der schreiberischen Tätigkeit. Sei‘s drum.


Blog April 2014

Entschädigt das derzeitige Wetter nicht wunderbar für den Winter, den wir schnell vergessen haben werden? Erst erschien es unwahrscheinlich, dass die Wetterlage sich so schnell und grundlegend geändert haben könnte. Jetzt betrachte ich meinen Garten und freue mich über jede Knospe, die sich zeigt. Die Obstbäume stehen bereits in voller Blüte, und die Magnolien werfen bedauerlicherweise bereits wieder ihre Blüten ab.
Eine Freundin von mir zog kürzlich mit ihren zwei Pferden in einen neuen Stall. Als ich sie dort besuchte, fand ich heraus, dass zwei weitere Bekannte, zu denen ich den Kontakt verloren hatte, auch dort ihre Pferde untergestellt haben! Es gab ein fröhliches Wiedersehen und das Versprechen, sich nun wieder häufiger zu treffen.
Und wie sollte ich bei der Aussicht auf schönes Wetter und blühende Wiesen widerstehen können?


Blog Mai / Juni 2014

Kaum habe ich mich umgedreht, hat auch schon der Sommer angefangen. Ohne mich zu fragen, schießt als erstes das Unkraut im Garten in die Höhe. Als Nächstes sind die Gemüsepflanzen in die Erde zu bringen, worüber sich die Schnecken freuen und sich gierig über die Blätter hermachen. Kohlrabi-Pflanzen ohne Blätter sehen furchtbar aus! Selbst die dicken Blätter der Kartoffel-Pflanzen stellen offenbar Delikatessen dar. Bleibt zu hoffen, dass die Ernte trotzdem nicht zu schlecht ausfällt. Die Erdbeeren jedenfalls schmecken hervorragend.
Und die Blumen blühen! Ich habe keine Ahnung, warum ich derart viel Mohn in meinem Beet habe, gehe aber davon aus, dass eine einsame Pflanze einst anfing und sich vermehrt hat als würde es dafür Preise geben. Auch die Wandelblumen und der Duftjasmin sind wieder erschienen. Die Pfingstrosen – eine bleibende Erinnerung an meinen Großvater – kommen jedes Jahr wieder und betören mit ihrem Duft den ganzen Garten.
Wenn es so weitergeht, sollte ich erwägen, ganz in den Garten zu ziehen, um nichts zu verpassen.