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Blog Januar 2013

Ihnen allen ein frohes, wunderbares, gesundes Neues Jahr!

Die derzeitige Wetterlage begünstigt sehr, in warmen Räumen zu sitzen und sich Geschichten auszudenken. Da meine Muse mich all die Jahre nicht verlassen hat, sitze ich auch jetzt wieder am Schreibtisch und arbeite an einem neuen Roman. Nimmt man alle zusammen, sind in den letzten acht Jahren sechzehn längere Geschichten entstanden. Dabei habe ich festgestellt, dass das Genre Science Fiction, gemixt mit Abenteuer und Romantik mir am meisten liegt. Die Helden und Heldinnen in fremde Welten zu schicken und sich ebenso neue Umgebungen wie auch Charaktere auszudenken, macht noch immer Freude, und Ideen gibt es hierzu genug.

Und wenn es nicht ums Schreiben geht, dann sind da noch die Ausritte durch die hin und wieder verschneiten Wälder. Auch wenn es wieder kälter wird und damit auch ungemütlicher, freue ich mich doch auf den nächsten Schneefall und den ersten Ritt durch die unberührte Natur.



Blog Februar / März 2013

Die Schriftstellerei macht Pause. Mit den ersten Sonnenstrahlen war ich bereits im Garten und habe Laub geharkt. Der erneute Wintereinbruch hat dem zwar ein abruptes Ende bereitet, aber so wirklich glaube ich nicht, dass wir noch bis April Schnee haben werden.

Entsprechend beginnen jetzt die Vorbereitungen für die Saison, und die Zeit, um mit Muße am Schreibtisch zu sitzen, nimmt in gleichem Maße ab. Es ist, als hätte man eine innere Uhr, die sagt, dass die ruhige Winterzeit vorbei ist und die Aktivitäten gefälligst wieder vor der Tür stattfinden. Der kalt, böige Wind mag einen ja noch für ein paar Tage davon abhalten, aber der Frühling kommt. Versprochen.

Der treue Schreibblock wird wieder ständiger Begleiter, wenn ich die Stunden im Garten verbringe und mich umsehe, was wo wächst und wo ich noch dringend etwas tun muss. Die Brombeerhecke, die trotz meiner Bemühungen, sie zu bändigen, stets weiterwächst, ist da nur ein Beispiel. Und der Frühjahrsputz in der Gartenlaube steht auch noch an.

Ich wünsche allen, die sich für das Draußensein mehr begeistern können als für die Couch viel Freude an der frischen Luft!



Blog April 2013

Nach dem erschreckend langen Winter kann ich es nicht abwarten, endlich im Garten mit der Arbeit anzufangen. Ein Beet habe ich bereits umgegraben, sobald der Boden frostfrei war. Nun, das ist nicht allzu lange her… Dann heißt es wieder, sich einen Block und Stift zu schnappen und Notizen für neue Geschichten zu machen anstatt sie gleich in den Computer zu tippen. Das kleine Notizbuch begleitet mich ohnehin überall hin. Ich könnte mir nur schwer vorstellen, eine Idee nicht sofort aufzuschreiben. Zum Glück bietet auch ein Mobiltelefon die Möglichkeit, Geistesblitze gleich festzuhalten, ehe sie im Kopf Karussell fahren.

Doch zunächst gelten die Ideen der Gartengestaltung. Die Krokusse haben ganz allein entschieden, wo sie ihre Köpfe aus dem Boden stecken und einige andere Frühblüher sind auch bereits da. Doch es gibt in meinem Garten etliche Flächen, auf denen angebaut werden kann. Und die Geschäfte haben so viel im Angebot, dass letztendlich die Fläche zu klein sein könnte…

Mögen Ihnen viele Ideen zur Gestaltung von Balkon und Garten kommen und Sie genug Platz haben, um sie alle umzusetzen. Auch darüber könnte man eine Kurzgeschichte schreiben…



Blog Mai 2013

An all diejenigen, die sich die Sonne von ihrem Schreibtisch aus betrachten und denen kein Wetter wirklich recht ist, um draußen zu sein: Ändert eure Meinung. Geht vor die Tür, macht einen Spaziergang durch den Wald, schaut nach oben und genießt, wie die Sonne durch das Blätterdach gefiltert wird und in sattem Grün erstrahlt. Vergesst die Hausarbeit – sie läuft unter Garantie nicht weg und kann noch immer bei Regen erledigt werden. Doch der sonnige Tag mit seinen kleinen Überraschungen vergeht, und man verpasst vielleicht etwas unwiederholbar Schönes.

Auf dem Weg zur Arbeit blieb ich letzt auf einer Brücke stehen. Der Sonnenaufgang war von brillanter Klarheit, der Himmel tiefblau. Ein Sportboot verließ Richtung Schleuse die Stadt, und am Ufer waren zwei Radfahrer unterwegs.

In der hektischen Welt, in der wir leben, kann ein Moment der Ruhe und der Schönheit einen ganzen Tag retten.



Blog Juli / August 2013

Endlich ist der Sommer da! Und allen zum Trotz, die jetzt klagen, finde ich die Wärme wunderbar. Der Winter war so lang, dass wir eigentlich schon vergessen hatten, wie sich leichte T-Shirts tragen und dass man auch vor die Tür gehen kann ohne zu frieren. Ganz zu schweigen von der Aussicht auf blühende Blumenwiesen und frisches Grün. Mal ehrlich, wer zieht es nicht vor, im Sommer spazieren zu gehen, wenn man an jedem beliebigen Ort innehalten und ein Picknick veranstalten kann?
Und dann noch die Träume in Eis! Jedes Jahr gibt es neue Sorten, die probiert werden wollen! Ich genieße die Belohnung, wenn ich mich entweder durch einen Text durchgearbeitet habe (Manuskript auf dem Schoß, irgendwo im Schatten sitzend) oder nachdem ich mich doch zur Gartenarbeit aufgerafft habe.
Wer mir jetzt sagt, dass der Sommer zu viele negative Seiten hat, dem halte ich entgegen, dass er die positiven doch bitte zuerst suchen möchte. Und dann strecke ich mich aus, um in der warmen Abendsonne noch ein Buch zu lesen.


Blog September 2013

Letzte Woche fand ich beim Bummeln eine Kaffeetasse mit der Aufschrift „Beginne den Tag mit einem Lächeln und der Tag lächelt zurück.“ Nicht, dass mir entgangen wäre, dass die Fröhlichkeit eines Morgens sich über den Mittag bis in den Abend retten lässt. Entweder ich freue mich schon morgens auf etwas, das ich abends tun werde, oder ich sonne mich noch in der Erinnerung an das, was ich am Vortag getan oder erlebt habe.
Der Ausflug in eines der neuen, modern und luftig gestalteten Shopping Center am letzten Samstag mit meiner Freundin machte viel Spaß. Es ging eigentlich nur in zweiter Linie darum, etwas Neues zum Anziehen zu finden. Viel wertvoller waren die Stunden, die wir miteinander verbrachten. Es gab so viel zu erzählen, soviel Neuigkeiten, die sich angesammelt hatten und Vorfreude auf das, was wir noch am Wochenende vorhatten. Wir haben viel gelacht an diesem Tag.
Die Erinnerung an diese Tage in der letzten Woche lassen mich noch jetzt schmunzeln. Ich freue mich auf unsere nächste Begegnung.


Blog Oktober 2013

Die Vorbereitung hat lange gedauert, und einen geeigneten Stall zu finden war auch nicht so einfach, doch die Mühe hat sich gelohnt. Für den Lehrgang zum Deutschen Reitabzeichen waren Pferd und Familie in Hohenbruch auf dem Hof von Karena Ecke (hier: http://www.reitsport-hohenbruch.de/impressum.html) zu Gast.
Der Lehrgang war ebenso informativ wie professionell. Teilnehmer und auch alle Gastpferde fühlten sich sehr wohl und gut betreut, und auch der Spaß kam nicht zu kurz.
Der schönste Erfolg neben dem Erwerb des Reitabzeichens war der Beginn neuer Freundschaften. Gern kommen wir zu einem weiteren Lehrgang im nächsten Jahr zurück.


Blog November 2013

Ich habe in den letzten Wochen einen „alten“ Roman überarbeitet. Er stammt aus dem Jahr 2008. Es heißt, man könne sein eigenes Schreiben nur mit einem gewissen Abstand betrachten und beurteilen. Das stimmt. Ich habe viel geändert und auf ganze Sätze verzichtet. Insgesamt ist der Roman um rund fünfzehn Seiten kürzer geworden. Ich konnte mich nicht überwinden, ganze Szenen wegzunehmen. Das würde einem Lektor sicher leichter fallen. Doch ich habe mich bei jeder Szene gefragt, ob ich sie wirklich brauche und ob sie die Handlung voranbringt. Wenn ich das bestätigen konnte, habe ich nur Kürzungen im Innern der Szene vorgenommen.
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass dieses Korrekturlesen nach so lange Zeit sehr viel Spaß gemacht hat, mehr als das Schreiben eines neuen Romans, jedenfalls derzeit und in deutscher Sprache. Die Handlung war mir noch in groben Zügen bekannt, doch die einzelnen Elemente und auch, wie sie entstanden sind, kamen erst beim Lesen wieder zum Vorschein. Eine ganze Reihe von Ideen stammt von meiner Muse, und ihre Handschrift ist im ganzen Roman zu erkennen. Ich musste schmunzeln, als mir die einzelnen Sequenzen wieder einfielen und wie wir in langen Nachmittagen ausdiskutiert haben, ob das Verhalten der einzelnen Personen im Einklang mit der Zeit und den Gebräuchen steht. Etliche meiner Ideen fielen der unbestreitbaren Logik der Argumente meiner Muse zum Opfer, zum Besseren der Geschichte.
Es war wundervoll, wieder in eine Welt zu tauchen, deren Hintergrund ich damals recherchiert hatte. Anders als bei Science Fiction, müssen historische Elemente stimmig sein. Das Gute war, dass es viele Bücher und Informationen im Internet zum Bauen im 18. Jahrhundert gab. Das brachte damals zusätzlich Spaß in die Entwicklung der Geschichte.
Mit annähernd 2 MB ist es einer der längsten Romane, die ich je verfasst habe. Mal sehen, auf welche Weise er seinen Weg zum Leser finden wird.


Impressum: Balkau, Berlin, Germany

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Blog Dezember 2013

Nach dem Korrekturlesen des einen Romans bin ich wieder auf dem Weg in andere Regionen… Auch wenn es um diese Jahreszeit nicht so einfach ist, Zeit zu finden, um sich hinzusetzen und neue Gedanken zu einer Geschichte zu sortieren, irgendwie geht immer etwas. Und wenn es nur ein paar hingekritzelte Zeilen auf einem Block sind.
Natürlich bietet es sich an, eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben – wenn mir denn eine einfallen würde. Das ist das Gleiche wie mit den Pferdegeschichten. Obwohl ich viel mit diesen großen Vierbeinern zu tun habe, sind sie bis jetzt erst in einem Roman aufgetaucht und das auch nicht gerade in einer Hauptrolle. Bislang ist mir schlicht keine Handlung eingefallen, die es wert war sie nieder zu schreiben.
Vielleicht ändert sich das ja über die Weihnachtsfeiertage. Endlich ist mal Zeit sich an den PC zu setzen und über Neues nachzudenken. Zwischen den vielen Besuchen, Ausflügen und tollen Nachmittagen, auf die ich mich jetzt schon freue.
Verleben Sie eine schöne Weinachtszeit!