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Blog 2012

Blog Januar 2012

Gute Vorsätze für das Neue Jahr?

In den meisten Fällen gehen diese Vorsätze an den Realitäten vorbei. Machen wir das Beste aus dem, was uns zur Verfügung steht. Versuchen wir ein wenig mehr auf uns zu achten, das Leben ein wenig mehr zu genießen, ja, auch wenn das bedeutet, ein paar Pfunde zuviel zu haben. Eine Traumfigur ist zum Glück nicht alles im Leben.

Gehen wir doch netter mit uns um. Leben wir bewusster. Kümmern wir uns mehr um unsere Freunde, Verwandten, Nachbarn und schenken hier und da ein Lächeln. Wie das Sprichwort sagt: Ein Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück. Zugegeben, das mag im hektischen Großstadtverkehr nicht immer funktionieren. Da könnte es passieren, dass ein Lächeln glatt für eine Herausforderung gehalten wird. In anderen Lebenslagen bringen uns ein Lächeln und ein paar freundliche Worte weiter als die handelsübliche Griesgrämigkeit. Es reicht schon, dass die Tage derzeit trübe sind. Da muss Mann oder Frau nicht auch noch missmutig dreingucken.

Allein frohgemut in den Tag zu starten, kostet ab Donnerstag bereits Überwindung, oder etwa nicht? Man braucht etwas, worauf man sich freuen kann; etwas, das den Tag am Nachmittag oder Abend schöner macht und positiv abrundet. Das kann das Telefonat mit einer Freundin sein (funktioniert; weiß ich aus Erfahrung) oder ein gemütliches Schaumbad, um die Kälte aus den Gelenken zu vertreiben. Vielleicht ist es aber auch der überraschende Besuch der Nachbarin, der sich zu einem unterhaltsamen Gespräch entwickelt (so beginnen Freundschaften).

Was immer es ist erlauben Sie sich, sich auch über Kleinigkeiten zu freuen. Unser Leben kann tatsächlich dadurch reicher werden und dann wird ein freundliches Lächeln auch den benachbarten Autofahrer erreichen.



Blog Februar / März 2012

Bei all den vielen Dingen, die man täglich zu erledigen hat, vergisst man zu leicht, was es bedeutet, sich zu entspannen und etwas zu genießen.
Kennen Sie den perfekten Tag? Oder auch nur eine Stunde, in der Sie das getan haben, was Ihnen Spaß machte und Sie sich haben von niemandem stören lassen?
Letzten Samstag war so ein Tag. Die Sonne hat sich zwar nicht blicken lassen, aber es war trocken und windstill, und ich war zu Pferde unterwegs durch den Wald. Obwohl später Vormittag, war kein Spaziergänger unterwegs und auch Hundebesitzer, die die ausgedehnten Wälder nutzen, zeigten sich mit ihren Vierbeinern nur selten. Wenn, dann waren sie so freundlich und umsichtig, ihre Tiere an die Leine zu nehmen. So war ich denn allein mit dem Pferd und dem stillen Wald um mich herum. Ich konnte die Augen schließen und mich daran freuen, dem leisen Klopfen der Hufe auf dem harten Boden und den Vögeln zuzuhören. Entfernt auf einem brachliegenden Feld standen zwei Rehe, die sich auch nicht stören ließen, als wir näher kamen.
Die Wanderungen zu Pferde haben etwas unglaublich Entspannendes und sind zugleich eine Droge zum Glücklichsein. So anstrengend die Woche auch gewesen sein mag, für diese ein oder zwei Stunden auf dem Pferd kann ich Probleme oder all das, was noch zur Erledigung auf mich wartet, vergessen.
Vielleicht ist das heutzutage das eigentlich Wichtige – sich die Fähigkeit zu erhalten, sich auch mal zu freuen und einen perfekten Moment zu erkennen, wenn er sich bietet und nicht, wie es vielen Menschen ergeht, damit beschäftigt zu sein, es immer besser zu machen, dass die Zeit, sich über das Erreicht zu freuen, dabei verloren geht.
In diesem Sinne – lehnen Sie sich zurück und genießen Sie den Moment. Er hilft Kraft zu schöpfen für die nächsten Herausforderungen, die kommen werden.


Blog April 2012

Ein reger Geist findet immer etwas zu tun…

Der rege Geist hat es dafür auch schwer abzuschalten und an nichts zu denken. Geht das überhaupt? Kann sich ein Mensch dazu entschließen, einfach die Zeit zu genießen und an nichts zu denken, egal ob gut oder böse?

Meine Versuche dazu sind gescheitert. Es liegt nicht am mangelnden Entschluss sondern daran, dass an etwas Schönes zu denken beflügelt. Eine neue Idee für eine Geschichte auszuarbeiten ist ein Drang, den ich nicht abstellen kann und will. Manchmal dient diese Art geistiger Beschäftigung dazu, negative Tageserlebnisse zu überdecken, zu verhindern, dass das Schlechte das Gute überlagert.

Ich brauche etwas, woran ich mich erfreuen kann, etwas, das ablenkt und die Gedanken wieder auf das Positive zurücklenkt.

Wenn ich derzeit in meinen Garten schaue, finde ich viel Schönes, nicht nur das erste junge Grün, das sich der Sonne entgegenstreckt. Schön ist auch, die neuen Aufgaben zu überdenken. Es gibt im Garten im Frühling so viel zu tun! Mein Großvater hat mich davor gewarnt, er meinte, Gartenarbeit sei etwas Verpflichtendes und man könne nie damit aufhören. Ich gebe zu, ich habe jene Pflanzen, die mit ‚Sie’ angesprochen werden müssen und ständiger Pflege bedürfen, verschenkt. Das hat das Arbeitspensum gesenkt. Als nächstes kam eine Menge Rasenfläche dazu, die sich einfach pflegen lässt. Der sommerliche Obstertrag ist dann auch wieder nicht nur meine Erntearbeit sondern Familiensache. Schließlich will auch jeder von Johannisbeeren und Kirschen profitieren. Letztere lassen einen beim Entsteinen immer aussehen, als hätte man ein Blutbad überstanden… Es ist auch nicht möglich, daran etwas zu ändern. Ich habe es versucht, ehrlich.

Wenn ich aus dem Fenster schaue und nur Sonne und blauen Himmel erblicke, hält mich nichts mehr in der Wohnung. Anstehende Arbeiten können auch abends erledigt werden und bis jetzt ist mir die Wäsche nicht aus Protest bis zur Waschmaschine hinterher gelaufen.

Die sonnige Zeit zu genießen ist für mich auch eine Art, weniger zu denken und wenn, dann sind es positive Gedanken. Mein Garten dankt es mir.



Blog Mai 2012

Am 20. April stellte Herr Bastian Sick sein neues Programm „Nur aus Jux und Tolleranz“ in der Universität der Künste vor. Es war ein gutes, weil sehr unterhaltsames und dazu noch lehrreiches Programm (Ja, zwei Stunden Deutschunterricht können Spaß machen!), in dem Herr Sick den Zuschauern wieder einmal die Fallen sowie Irrungen und Wirrungen der deutschen Sprache vorstellte und Namen von Personen zusammentrug, die bestimmte Berufe besser nicht hätten ergreifen sollen.

Nach seinem Auftritt war der Künstler so nett, im Foyer der UdK seine Bücher zu signieren. Nun hatte ich nicht nur seinen Bestseller „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ bei, sondern auch meinen Roman „Die Kristallfinder von Trestan“. Mein Angebot, ein Autogramm gegen ein Buch zu tauschen, wurde gern angenommen und sogar als Foto verewigt.

Rundum war dies ein gelungener Abend, und ich kann nur hoffen, dass ich in diesem Beitrag nicht auf irgendeine Falle der deutschen Sprache hereingefallen bin…



Blog Juni 2012

Eine tolle Zeit geht zu Ende.

Ganz überraschend zieht eine Freundin von mir auf eine spanische Insel und das nicht nur für drei Monate, um mal auszuspannen, sondern mit der Familie, um dort zu leben und zu arbeiten. Das ist rein freundschaftlich betrachtet eine schlechte Nachricht. Die Treffen werden mir fehlen, die vielen kleinen Abenteuer, die wir zusammen erlebt haben (Ich erinnere nur an ein Jungpferd, eine Brücke und ein Vollbad im See!) und die kleinen Blödeleien, die wie selbstverständlich dazu gehörten (Da war noch das Quad, das es nicht aus eigenem Antrieb nach Hause schaffte und ein „Zugpferd brauchte…).
Von einer anderen der realistischen und zum Leben gehörenden Seite betrachtet, ist es ein notwendiger aber vielleicht auch schöner, lohnenswerter Schritt, um etwas Neues kennen zu lernen und neue Möglichkeiten zu nutzen. So eine Insel bietet ja mehr als nur Tauchen. Vielleicht öffnen sich Türen, von denen man gar nicht wusste, dass es sie gibt und in einem Jahr entwickelt sich so manches, das man jetzt noch nicht sieht.

Ich wünsche ihr für diese neue, noch unbekannte Zukunft alles Gute!



Blog Juli / August 2012

Zurück aus dem Urlaub, der wie immer sehr schön war, und wieder an die Arbeit. Zudem startet das neue Schuljahr, und die unterschwellige Unruhe, die damit verbunden ist, hat alle angesteckt. Der Rückreiseverkehr war wie gewohnt drängend, ungeduldig und beschwerlich. Die Urlauber hätten natürlich auch einen Tag früher reisen können, doch wer möchte denn auf diese letzten Tage verzichten, bevor der Arbeitsalltag einen wieder einholt? Aber ruiniert es nicht die Urlaubsentspannung, wenn die Rückreise eine einzige Belastung ist, von der man nur hofft, dass sie schnell vorbeigeht?

Wann haben Sie sich das letzte Mal mit einem Buch in der Hand und einem Kaffee (wahlweise Brandy etc.) in Ihren Lieblingssessel gekuschelt, die Zeit vergessen und nur gelesen? Wann konnten Sie es sich erlauben, die Uhren im Zimmer abzudecken und Verpflichtungen zu vergessen?

Seufzend gestehen die meisten ein, dass Lesen und weitere so erfrischende Hobbys stets zur kurz kommen. Ich kenne viele, die grundsätzlich nur in der Bahn oder im Bus lesen, weil ihnen sonst die Zeit fehlt. Andere Dinge erscheinen immer wichtiger und drängen sich in den Vordergrund.

Einstein sagte, „Zeit ist das, was wir von der Uhr ablesen. Brauchen wir dieses Hilfsgerät also gar nicht? Stellen Sie sich vor, Sie verabreden sich zum Frühstück und als Zeitangabe geben Sie an, „wenn die Sonne eine Handbreit über dem Horizont steht. Das gibt im ersten Moment Gelächter, dann befremdete Blicke. Behalten Sie diesen Verabredungsmodus bei, gelten Sie bald als Exzentriker.

Wenn es denn sein muss, halten wir uns an Verabredungen und sind auch pünktlich. Aber dabei darf das gemütliche Nichtstun mit Buch oder ohne nicht zu kurz kommen. Menschen, die immer nur von einer Verabredung zur nächsten leben und nie zur Ruhe kommen, vergessen, wie wundervoll und erfüllend solche Stunden sein können. Nach meiner Erfahrung sind sie auch unausgeglichen und grummelig.

Genießen Sie den Sommer! Legen Sie die Füße hoch, lesen Sie ein gutes, ein anregendes, ein schönes Buch, das Sie zum Lächeln bringt. Dann ist die Zeit hervorragend genutzt.



Blog September 2012

Mein noch unveröffentlichter Roman „Dschungel-Paradies schaffte es aus eintausend Einsendungen ins Finale der letzten neun Teilnehmer im Wettbewerb Nr. 29 von Writemovies.com. Das ist ein schöner Erfolg, wenn man bedenkt, dass eigentlich Drehbücher favorisiert werden.

Mit dem Glückgefühl im Bauch geht die Arbeit im herbstlichen Garten weiter. Äpfel und Birnen sind reif, es wird eine Menge Kuchen geben und natürlich Apfelmus und eingeweckte Äpfel. Da die Mengen nicht von einer Familie zu bewältigen sind, freuen sich auch Nachbarn und Freunde.

Und dann sind da noch die Ausritte. Jetzt, da es nicht mehr so heiß ist und weder Pferd noch Mensch von Stechmücken und Bremsen verfolgt werden, ist das Draußensein wieder ein Genuss. Letzte Woche habe ich im Wald bei einem Ausritt von zwei Stunden tatsächlich niemanden gesehen, jedenfalls keinen Waldbesucher auf zwei Beinen. Da viele Felder bereits abgeerntet aber noch nicht neu bestellt sind, waren auch Wege über Stoppelfelder zu reiten, die sonst versperrt sind. Es war eine Freude für das Pferd auch.

In dieser Woche geht es noch per Bahn nach Kremmen, per Auto nach Neustadt/Dosse und nach Paaren. Wenn das Wetter hält, sind dies alles Ausflüge, als wäre man im Urlaub.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbstbeginn.



Blog Oktober 2012

Meine Freundin war noch einmal zu Besuch in Berlin, und wir haben ein letztes Mal gemeinsam die Pferde besucht. Danach Abschied zu nehmen fiel mir noch schwerer als im August. Und auch wenn ich weiß, dass sie ihr Glück gefunden hat und es ihr beruflich besser geht, kann ich nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Zwei Jahre mögen kurz erscheinen, um eine gute Freundschaft zu begründen, aber zum Glück passieren im Leben eben auch wundervolle Dinge. Dank E-Mail und Telefon werden wir in Kontakt bleiben, und vielleicht verschlägt es sie ja beruflich hin und wieder nach Deutschland.

Die ersten Herbststürme haben uns erreicht. Regen und Kälte geben mir die besten Gründe, zu Hause zu bleiben und an Geschichten weiter zu arbeiten, die den Sommer über fast brach gelegen haben. Eine englische Kurzgeschichte ist bereits fertig gestellt, ein längerer Roman auf der Zielgeraden. Wenn es weiterhin regnet und man weder reiten noch im Garten arbeiten kann, sind die letzten Seiten schnell geschrieben.

Und Weihnachten ist ja auch schon bald wieder...



Blog November 2012

Während wir in den Geschäften bereits mit Weihnachts-Süßigkeiten überhäuft werden und die Kaufhäuser sich auf den Ansturm der Ratlosen einrichten, in dem sie bereits jetzt die besten und schönsten Weihnachtsgeschenke anpreisen, hatten wir lieben Besuch aus Bochum. Zusammen waren wir ein wenig Bummeln, haben mit ihrer 4jährigen Tochter das Aquarium besucht (äußerst empfehlenswert!) und konnten der Kleinen am Samstag einen Ponyritt ermöglichen.

Und weil es so schön war und alle am Sonntag der Ansicht waren, dass die Tage viel zu schnell vergangen sind, kommen sie vielleicht nach Weihnachten wieder.

Das sind Geschenke, auf die man sich freuen kann.

Die Welt der Buchveröffentlichungen ändert sich, und immer mehr Autoren nutzen die Möglichkeiten, die eigenen Bücher online zu stellen, ohne den Weg über den Verlag zu nehmen. Die erstaunlichen Zahlen der Verkäufe ermuntern vielleicht auch diejenigen, die bis jetzt nur Absagen von den Verlagshäusern erhalten haben, es selbst einmal zu versuchen. Ich bin sicher, die eine oder andere Perle ist darunter, die sonst nie einer breiten Leserschaft zugänglich gewesen wäre.

Auch diesen Autoren wünsche ich viel Glück und eine schöne Vorweihnachtszeit.



Impressum: Balkau, Berlin, Germany

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Blog Dezember 2012

Wenn mich noch einmal jemand anspricht, dass das Jahr ja so plötzlich um sei, werde ich ungemütlich. Ich finde nicht, dass die zwölf Monate mal so im Flug vorbei gegangen sind. Es war ein ereignisreiches Jahr, auf das ich mit tiefem Atemholen zurückblicken werde. Es war nicht einfach, hatte seine unliebsamen Überraschungen und auch ganz wunderschöne, tolle Momente.

Zurückblicken lässt sich auf zwölf Monate mit Höhen und Tiefen, mit unglaublichen Überraschungen und auch Ereignissen, auf die ich gern verzichtet hätte. Aber wie heißt es so schön: Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss.

Gestalten Sie sich eine schöne Weihnachtszeit und lassen sich von den vielen Kleinigkeiten, die nicht so geworden sind wie gedacht, nicht die Stimmung ruinieren!