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Blog 2011

Blog Dezember 2010 / Januar 2011

Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr!

Das Rezept, um selbst nach Rückschlägen nicht ganz tief am Boden liegen zu bleiben ist vorwärts zu schauen.

Klingt ganz simpel, ist aber meist schwer umzusetzen. Man kann es sich nur immer wieder vornehmen. Probleme sind nur so lange welche, bis ich einen Lösungsansatz habe. Der Moment der Erkenntnis, dass nicht alles schlecht ist und nicht immer alles schief läuft, ist auch der Moment, an dem ich wieder nach vorn blicken kann.

Wenn wir Menschen verlieren, die uns viel bedeutet haben, dann denken wir einerseits über den Verlust nach, doch sollten wir nicht vergessen, dass diese Menschen jahrelang bei uns gewesen sind und uns viel Gutes erzählt haben, uns geliebt und geschätzt haben und wir mit ihnen lachen und albern sein konnten. Es ist dann immer noch schade, dass sie nicht mehr da sind, aber wir können dann auch in der Erinnerung noch lachen und den Kopf über viele kleine Anekdoten schütteln. Dann sind diese Menschen in Gedanken immer noch bei uns.

In liebender Erinnerung an zwei wunderbare Damen. Ihr ward großartig!

Blog Februar 2011 / März 2011

Das Schreiben kam in letzter Zeit viel zu kurz. Andere Aufgaben und Verpflichtungen standen im Vordergrund, so dass, obwohl eine Idee zu einer Geschichte längst vorlag, kaum eine Zeile entstand.

Ich hoffe, dass sich dies zum Frühling un Sommer ändern wird und überlege ernsthaft, doch mit einem Notebook in den Garten zu ziehen, um ein paar Stunden im Schatten zu nutzen, Ideen weiterzuentwickeln. Es wäre doch schade, wieder bis zum Herbst zu warten!

Als Autorin bin ich allerdings nicht nur davon abhängig, wie viele Stunden ich am Tag zum Schreiben abzweigen kann. Selbst wenn die Zeit reicht, muss auch die Muse dabei sein, damit es vorangeht. So sehr ich Autoren bewundere, die sich pro Tag ein Pensum auferlegen, so habe ich für mich festgestellt, dass ich diese Disziplin nie hätte und auch nicht fähig wäre, jeden Tag in gleichem Maße produktiv zu sein.

Am schönsten sind Szenen, die aus einem herausfließen und sich von selbst gestalten. Manchmal nehmen sie andere Wege als vorher gedacht, aber das nehme ich gern in Kauf. Die Eigenwilligkeit von Charakteren und dass sie keineswegs immer dem Pfad folgen, den man vorgesehen hat, war schon immer ein amüsanter Nebeneffekt der Schreiberei. Charaktere wie Shea Farrell oder Antoniasis waren nicht von Anbeginn exakt so geplant. Und das wäre auch langweilig. Man möchte doch als Autor auch überrascht werden.

Ich freue mich auf die Gartensaison und hoffentlich noch ein paar Überraschungen.

Blog April 2011

Nach gutem Start stellte ich beim weiteren Schreiben meines jüngsten Romans fest, dass der Anfang viel zu lang geraten war, mit Informationen überfrachtet, die hinterher nicht von Belang sein würden. Eine drastische Kürzung war die Folge, brachte jedoch die Handlung schneller voran, stellte die wichtigen Charaktere in den Vordergrund und ermöglichte, über Rückblenden dort, wo es nötig war, Einfügungen über die Nebencharaktere.

Manchmal brauche ich nach dem ersten, übereilten Schreiben eine Auszeit, um den Text kritisch zu hinterfragen. Schließlich möchte ich auch nicht, dass der Lektor mir erst im Nachhinein sagt, dass der Text fünfzig Seiten zu lang ist!

Zwei Romane lagern noch in meinem virtuellen Schreibtisch und warten auf eine Überarbeitung. Auch diese Zeit wird kommen und wahrscheinlich werden auch hier etliche Seiten der Schere zum Opfer fallen.

Der Buchbäcker Verlag hat einen neuen Flyer herausgegeben mit Informationen über die aktuellen Autoren, ihre Bücher und wie man eine Lesung buchen kann. Sofern auch Sie Interesse haben, eine Lesung der „Kristallfinder von Trestan zu buchen, wenden Sie sich bitte an

E-Mail: carla.jung@prospero-pr.de

Telefonisch unter 089 27 33 83 18


Blog Mai / Juni 2011

Trotz aller Bemühungen, angefangene Geschichten weiter zu schreiben oder zumindest zu redigieren, sind die Texte auf der Strecke geblieben. Es gab einfach nicht genug Regentage. Nicht, dass ich die Wetterlage bedauere, ermöglicht sie doch, sich den ganzen Tag im Freien aufzuhalten.

Das schöne Wetter stellte mich dann jedoch vor das leidige Problem: Was ziehe ich an? Im Schrank sind zwar Schuhe und Kleider vom letzten Jahr, aber gefallen die noch? Passen sie noch?

Folglich opferte ich wie jeder Zweifelnde Sonnenstunden, um beim Shopping Neues zu finden. Das klingt amüsant und vielversprechend, bis ich und auch da war ich nicht allein nach dem zehnten Geschäft feststellte, dass ausgerechnet das Kleid nicht in blau und die Schuhe leider nicht mehr in meiner Größe da sind.

Frustriert stellte ich mich zu Hause vor den Schrank. War es nun gänzlich vertane Zeit gewesen, überhaupt etwas Neues zu suchen? Sollte ich in den Garten zu Unkraut jäten und Rasen mähen zurückkehren? Lässt sich das Erlebte im nächsten Roman verarbeiten?

Sind das etwa Wolken am Himmel, die von Regen künden?

Letztes Jahr bin ich schließlich nicht unbekleidet gegangen und die Schuhe sind zwar nicht modern aber bequem.

Vielleicht lässt sich ja doch noch die eine oder andere Seite schreiben.

Es gewittert.


Blog August 2011

Wenn ich mich einer neuen Geschichte zuwende, möchte ich nicht darüber nachdenken, ob ich Wörter oder Redewendungen benutze, die ein anderer mit einem Copyright belegt hat. Jedoch kann ich heutzutage kaum noch davon ausgehen, dass die Sprache frei ist von solchen Wendungen, die sich eine Firma als Slogan hat schützen lassen. Wie weit ist es in unserer Sprache gekommen, dass ich vorsichtig sein muss und am besten noch im Internet suchen gehe, ob ich nicht doch irgendjemandem auf die Zehen trete, wenn ich eine Wortkombination benutze?

Ich habe Verständnis dafür, dass sich Firmen ihre Logos oder Kunstwörter schützen lassen, aber simple Sätze? Warum war ich nicht derjenige, der sich vor langer Zeit hat „Ich liebe Dich! schützen lassen? Ich wäre heute sehr, sehr reich.

Geht es nicht zu weit, überall nach Plagiaten zu suchen und die falschen Benutzer anzuklagen? Sind wir nicht zu sehr danach aus, dem anderen eins auszuwischen und mit Rechtsstreits Geld zu verdienen? Oder sehe ich es nur falsch und sollte anfangen, bei anderen Autoren nach Begriffen zu suchen, die ich erfunden habe?

Im Ernst, ich sitze lieber an meinem Schreibtisch und denke mir neue Geschichten aus in der Hoffnung, niemandes Gedankengut zu kopieren.

Blog September 2011

Früher gehörte das Führen eines Tagebuchs zu meinen täglichen Routinen. Ich hatte immer den Eindruck, dass ich, nachdem ich meine Ideen und auch meine Probleme zu Papier gebracht hatte, besser darüber nachdenken konnte. Es war wie das schriftliche Sortieren, ein Brainstorming mit mir allein.

In den letzten Jahren war diese Angewohnheit zum Erliegen gekommen. Die üblichen Gründe andere Aufgaben, Sport, wenig Zeit und Muße, um sich am Ende des Tages noch zu einem Statement aufzuraffen führten dazu, dass das Buch unbenutzt im Regal lag.

Jetzt habe ich wieder damit angefangen. Nicht dass ich plötzlich mehr Zeit hätte, nein, eigentlich kann ich nicht über mangelnde Beschäftigung klagen, doch es war mir ein Bedürfnis, aufzuschreiben, was alles um mich herum passiert in meinem kleinen Reich, doch auch in der Familie. Es haben viele schöne Ereignisse stattgefunden, an deren Einzelheiten man sich beim besten Willen nach Jahren nicht mehr wird erinnern können. Wie schön wird es dann sein, wieder in diesem Buch zu blättern und nachzulesen, worüber wir uns vor langer Zeit gefreut haben.


Blog Oktober / November 2011

Früher dachte ich ja, dieses Gerede vom „goldenen Oktober sei poetischer Unsinn. Immerhin haben sich zahllose Dichter mit der goldenen Herbstsonne befasst und wie wunderschön die Strahlen durch das rötlich-goldene Blätterdach fallen, wenn man denn im Wald spazieren geht. Das Rascheln von Laub, die kühle aber klare Luft und die dichten Morgennebel wurden als einzigartig gepriesen, so, als würden die Menschen, die lieber an der Heizung sitzen und sich das Ganze von drinnen betrachten, ein großes Ereignis verpassen.

Ich bin noch immer kein Spaziergänger. Meine Vorstellung von einem gelungenen Nachmittag beinhaltet ein Pferd, mit dem ich die Schönheiten des Waldes erkunden kann. Und das habe ich ganz ohne Poet zu sein in diesem Oktober und auch jetzt noch im November ausgiebig getan.

Ob am späten Vormittag, wenn sich der Nebel über den Feldern lichtete, oder am Nachmittag, wenn die Sonne schräg steht und die Umgebung in dunkelrotes Licht taucht ich habe viele Stunden draußen zugebracht und mich an jener dichterisch wohlbeschriebenen Natur erfreut.

Darunter hat die Schreiberei sehr gelitten. Da der Tag noch immer trotz vieler Anträge nicht verlängert wurde, blieben keine Stunden übrig, um noch kreativ tätig zu werden, auch wenn mir Ideen kamen, die...

Nein, die Annahme ist falsch. Ich werde keine Gedichte über das Naturereignis Herbst schreiben.


Impressum: Balkau, Berlin, Germany

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Blog Dezember 2011

Es ist wieder kurz vor Weihnachten.

Gehören auch Sie zu den Menschen, die sagen, „Du meine Güte, wo ist das Jahr nur geblieben?

Auch wenn wir uns manchmal nach Ruhe und unbeschwerter Freizeit sehnen, so sind doch die meisten von uns glücklich damit, beschäftigt zu sein, sei es mit den kleinen und großen Freuden der Familienmitglieder (oder auch Sorgen hin und wieder), sei es mit den Ereignissen am Arbeitsplatz. Nicht immer sieht alles rosig aus, doch meistern wir gerade solche Tage, ohne uns groß darüber aufzuregen. Wir unternehmen viel, um uns das Leben etwas schöner zu gestalten. Wir sind aktiv daran interessiert, Problemlösungen zu finden und wenn wir das können, blicken wir erfreut zurück.

Nehmen wir dies alles zusammen die Energie, die wir für Familie und Beruf aufwenden und die Stunden, die wir dennoch abzweigen, um unsere Hobbys zu genießen dann darf es nicht verwundern, dass ein Jahr quasi im Eiltempo an uns vorbeifliegt.

Auf dieses Jahr blicke ich gern zurück. Es gab viel Schönes, Überraschendes, Erfreuliches, das auch ins neue Jahr wirken wird.

Ich wünsche auch Ihnen, dass Sie mit einem Lächeln auf das Jahr zurückblicken, auch wenn es in manchen Teilen schlicht an Ihnen vorbeigeflogen ist.