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Blog 2008

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Ich lese und höre immer wieder, dass es Autoren gibt, die nach einem Buch Schwierigkeiten haben, sich von liebgewonnenen Charakteren zu trennen. Jahrelang ging es mir ebenso. Ich schrieb eine Art Lebensgeschichte, die immer neue Wendungen nahm, immer wieder Schwierigkeiten aufwarf und nie zu einem Ende kam. Mittlerweile hat dieses Werk über 3000 Seiten erreicht…

Mit den Geschichten im Bereich fanfiction änderte sich das auf einmal. Charaktere und Handlung wurden festgelegt, und nach dem – nicht immer ganz glücklichen – Ende wandte ich mich der nächsten Handlung zu. Auch das kann sehr befriedigend sein und eröffnet Spielräume für neue Ideen und andere Personen.

„Getrennte Welten“ ist nicht der erste Roman, den ich seitdem geschrieben habe, doch war es dieser, der im Juli 2008 veröffentlicht wurde.

Blog 2009

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Blog Januar 2009

Ein frohes und erfolgreiches Jahr 2009 wünsche ich Ihnen und vor allem Gesundheit und den Mut, die Probleme anzugehen, die sich manchmal gänzlich unverhofft in den Weg des Lebens stellen!

Es gibt sie übrigens noch die richtig netten Menschen.

Und damit meine ich nicht die freundlichen Verwandten, die einen schon lange kennen und es gut mit einem meinen, sondern die Fremden, mit denen ich im Rahmen meiner Buchverkäufe und lesungen zusammentreffe.

Da ist die sehr hilfsbereite Buchhandlungsleiterin der Dorotheenstädtischen Buchhandlung, die nicht nur mit einem Plakat letzten Sommer für mein Buch warb sondern auch Bücher auf Kommissionsbasis verkaufte und mir anbot, bei nächster Gelegenheit in der Buchhandlung eine Lesung abzuhalten. Da ist auch die Kollegin, die ihrem Freundeskreis von meinem Buch berichtete, nachdem sie es selbst gelesen hatte. Mittlerweile hat sie sechs weitere Exemplare erworben. Und da ist auch die überaus bemühte Leiterin der Verlaufsabteilung des Projekte Verlags Cornelius, die sich für die Inverlagnahme des Romans „Getrennte Welten einsetzte. Es sollte auch der Tierazrt, Dr. Christoph Ladwig, nicht unerwähnt bleiben, der mir die erste Lesung für mein Buch organisierte und meinte, wenn ich dann später berühmt wäre, so könnte er immerhin sagen: Hier hat alles angefangen.

In diesem Sinne es kann nur ein gutes Jahr werden.


Blog Februar / März 2009

Der nächste Roman ist fertig, und wenn die Veröffentlichung ebenso flüssig von der Hand gehen würde wie das Schreiben, wäre schon viel gewonnen.

Leider ist dieser zweite Punkt auf der Liste von der Idee zum fertig verlegten Buch noch immer eine große Hürde. Ich lese auch in den Foren immer wieder, dass die bekannten deutschen Verlage mehr Bücher aus dem Ausland einkaufen und übersetzen lassen als dass sie Werke aus Deutschland vermarkten. Vielleicht sollte ich die Richtung ändern und Übersetzer werden??

Spaß beiseite. Von Vorteil ist noch immer die Freundlichkeit der Angestellten bei den Verlagen. Auch wenn es Absagen gab, waren sie stets freundlich gehalten. Ein Verlag entschuldigte sich sogar für die lange Zeit zur Beantwortung meines Anschreibens. Jeder Verlag, den ich angeschrieben habe, hat auch geantwortet. Kleinere Verlage machten sich zudem die Mühe, ihre Absage zu begründen.

Es lässt sich jedoch nicht von der Hand weisen, dass die Chancen gering sind, bei einem deutschen Verlag unterzukommen, der dann auch noch Werbung in ausreichendem Maße betreibt, damit ein unbekannter Autor Beachtung findet.

Vielleicht wäre es doch ein Weg, ein englischsprachiges Werk in den USA verlegen zu lassen, um dann als Übersetzung in Deutschland verlegt zu werden…


Blog April 2009

Ein frohes Osterfest!

Nachdem die kalte, dunkle Jahreszeit hinter uns liegt, scheint alle Arbeit, die man auf der Terrasse oder im Garten verrichten kann, wie eine Belohnung für lange Abendstunden in der Wohnung. Jede freie Minute, in der nunmehr die Sonne scheint, wird dafür genutzt, Unkraut zu jäten oder neue Pflanzen zu setzen, ganz zu schweigen vom Neubau von Gartenhäuschen und Markisen. Da ist eigentlich jede Stunde, die man in geschlossenen Räumen verbringt, zuviel.

Entsprechend reduziert sich das Schreiben von Geschichten auf ein paar hingeworfene Notizen für den nächsten Roman, diesmal eine Fantasy-Story. Block und Stift stets zur Hand (ja, auch im Garten), sind bisher mehr als zehn Seiten an Einfällen für Szenen, Abläufe oder Charaktereigenschaften zusammengekommen.

Ein Wort noch zur Leipziger Buchmesse.
Wie auch im Jahr zuvor, war die Messe ein großes Erlebnis. Die Veranstaltungen waren beeindruckend, viele Lesungen eine Offenbarung schriftstellerischer Kunst. Die Mitarbeiter an den Verlagsständen waren offen für Fragen und sehr hilfsbereit. Ich konnte neue Kontakte knüpfen und bin dabei, mich mit meinen Büchern bei Verlagen zu bewerben, die ich ohne den Besuch auf der Messe nicht kennengelernt hätte.

Ihnen allen einen guten Start in den Frühling. Lassen Sies ruhig angehen.


Blog Mai 2009

Wir sind vom April verwöhnt worden Sonne, angenehme Temperaturen, beste Voraussetzungen, um die Tage an frischer Luft zu verbringen. Da ist es zu verzeihen, dass der Mai etwas unbeständiger ist.

Unbestritten war es heute Vormittag zu unserem Glück sonnig, so dass der Ausritt nicht wie das anschließende Frühstück ins Wasser fiel und wir vor dem Regen flüchten mussten.

Der Fantasy-Roman hat sich von den hingeworfenen Notizen zu mehr als zwanzig Seiten hochgearbeitet. Die Ideen sind ebenso vielfältig wie die Personen, das Terrain noch nicht ganz erkundet, die Richtung nicht wirklich festgelegt. Der Prozess, aus den vielen Kleinigkeiten, die einem einfallen, die brauchbaren herauszusuchen und die anderen wenngleich vielleicht nett aber nutzlos auszusortieren, hat noch gar nicht richtig begonnen.

Die Anlage der Charaktere ist für mich die wirkliche Herausforderung. Handlungen lassen sich formen; man kann sich an bestimmte Richtlinien halten. Charaktere sind weitaus vielfältiger als das Wetter und wenn man es nicht mit Menschen / sonstigen Geschöpfen zu tun hat, die ständig ihren Launen folgen und heute das gestern Gesprochene wieder vergessen haben, dann halten sich Personen auf Grund ihrer Herkunft und Erfahrung an Handlungen und treffen Entscheidungen, die dem entsprechen.

Vielleicht sollte der neue Roman doch einen Drachen enthalten, der je nach Laune, Tagesform und Wetterlage anders entscheidet…

Blog Juni 2009

Drachen wird es nicht geben, aber die Nebenfiguren werden aus dem Schatten des bloßen Zuspiels heraustreten.

Es ist nicht das erste Mal, dass Nebencharaktere sich anders entwickeln als zunächst gedacht und die Rollen eine Größe erreichen, die nicht vorgesehen war. Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich nur das erfülle, was die erdachten Personen bereits wussten oder wusste ich es und habe es noch nicht niedergeschrieben?

Bei jedem Roman stellt man sich jedoch die Frage, ob den Personen neue Wendungen abzugewinnen sind. Jeder sollte einzigartig und unverwechselbar sein. Ich frage mich dabei, ob es Autoren, die an die hundert Bücher geschrieben haben, auch immer noch möglich ist, diese Vorgabe zu erfüllen. Oder nehmen sie alte Helden nur in einem neuen Gewand?

Blog Juli 2009

In unserer Wohnung halten wir fünf Kater, kastriert natürlich, sonst würden die meisten Besucher nur einmal kommen und nachdem sie die Nasenklammer wieder abgenommen hätten anderen davon abraten. Als letztens eine junge Dame zu uns kam, gab es erstaunte Blicke, wie groß unsere Tiere sind. Daraufhin erklärte ich, dass wir die Hunde unter den Katzen hielten, nämlich Main Coon Kater, die nicht nur wegen ihrer Größe sondern gerade wegen ihres Gemüts und ihrer scheinbar grenzenlosen Geduld selbst kleinen Kindern gegenüber so geschätzt werden. Die Dame hatte flugs eines der anhänglichen Tiere (sehr zu ihrer Überraschung) auf dem Schoß und war nicht minder verwundert, dass sich auch der Rest der Bande anstandslos streicheln ließ, dies sogar einforderte, als sie wagte aufzuhören.

Zu Hause jedoch hat sie noch mehr getan und im Internet Bilder von Main Coons herausgesucht, die sie dann , offensichtlich begeistert, ihren Freunden schickte.

Wenn auch Ihr Interesse geweckt ist, kann ich Sie nur beglückwünschen. Die großen Viecher geben, wie wir aus Erfahrung wissen, hervorragende Kuschelkissen ab, sind Tröster in allen Lebenslagen (für Kinder und Erwachsene) und wärmen in kalten Winternächten eisige Füße. Versprochen.

Unsere Tiere stammen aus der Zucht „Catdancer, die sich in Kassel befindet.

Blog August 2009

Unser diesjähriger Urlaub führte uns in den Süden Deutschlands. Wir verbrachten wunderschöne Tage auf einem Reiterhof und haben, wie man so sagt, die Seele baumeln lassen. Da ich noch nie im Bergland Urlaub gemacht hatte, waren die vom Hof aus geführten Ritte für mich immer wieder spannend Was verbirgt sich hinter der nächsten Kurve? Wie weit kann man ins Tal sehen? Es gab keinen Ausflug, der dem vorhergehenden glich. Selbst eine zum zweiten Mal gerittene Strecke wurde durch einen anderen Reitführer, der seine ganz eigenen Schleichwege über Felder und quer durchs Unterholz nutzte, wieder sehr interessant.

Zudem waren die Andalusier so trittsicher und zuverlässig wie der Besitzer des Reiterhofes behauptet hatte. Frei nach seiner Aussage, „Die Pferde wollen auch nicht auf die Nase fallen! konnte man als Reiter davon ausgehen, dass die Tiere selbst auf den Gemsenpfaden bergauf und bergab sicher wussten, wie sie zu gehen hatten, um eben nicht den Abhang hinunter zu fallen…

Es wird nicht überraschen, dass wir für das nächste Jahr bereits gebucht haben…



Blog September 2009

Seit dem Frühling wartet der im Winter begonnene Fantasy Roman darauf, über die ersten dreißig Seiten hinaus zu wachsen. Über den Sommer gab es zwar einige Ideen, den Plot zu verbessern, jedoch sind nur wenige Zeilen hinzugekommen.

Während es mir im Winter leicht fällt, am Rechner zu sitzen und Ideen in Geschichten umzusetzen, ist dies im Sommer, wenn man mehr Zeit draußen verbringt, unsagbar schwer. Selbst die Idee, ein Notebook mitzunehmen, hat sich nicht bewährt. Draußen zu sein heißt eben auch, draußen etwas zu unternehmen. Schreiben ist so nicht möglich.

Ich habe in den letzten Wochen auch hier eine Menge Zeit auf dem Pferderücken verbracht. Und während dies bei meiner Reitlehrerin auf ihrem neuen Hof ein Vergnügen ist, musste ich feststellen, dass nicht alle Betriebe so zuverlässig geführt werden. Ein Ausritt in Brandenburg war davon geprägt, dass die Pferde nicht sonderlich verkehrssicher waren und der Reitführer wenig Interesse an seinen Gästen zeigte.

Was nur dafür spricht, doch mit der eigenen Reitlehrerin auf deren Pferden auszureiten…



Blog Oktober 2009

Der Besuch bei der Hengstparade in Neustadt (Dosse) war ein voller Erfolg, sieht man mal davon ab, dass der Hinweg über die Landstraße mit Hindernissen versehen war, dass zwischenzeitig sogar das Navigationsgerät so tat, als würden wir über Rübenfelder fahren. Na, fast war es so weit. Es gab böse Zungen, die behaupteten, dass das zuständige Straßenbauamt jedes Jahr genau zu dieser Veranstaltung irgendetwas an der Bundesstraße umbaue, damit die Besucher der Hengstparade nicht auf direktem Weg nach Neustadt fahren könnten. Das sind natürlich nur Gerüchte. Wir waren sehr dankbar, dass eine ältere Dame, die sich gerade um ihren Garten kümmerte, so nett war, uns den Umweg (okay, den kürzeren Umweg) über Gartow zu weisen, so dass wir mit geringer Verzögerung nach Neustadt kamen.

Die Veranstaltung selbst präsentierte sich gut geplant, exzellent organisiert und sehr unterhaltsam. Für die Verpflegung der Gäste war zu moderaten Preisen ebenso gesorgt wie für Hüte, denn entgegen aller Annahmen war es warm und sehr sonnig. Da wir den ganzen Nachmittag auf der Alleetribüne in der Sonne saßen, war ein Strohhut das mindeste…

Natürlich gab es eine große Zahl edler Pferde zu sehen, die, von Profis geritten, ihr Bestes gaben. Ungarische Reiter gehörten ebenso dazu wie eine Kutsche, vor die zwanzig Stuten gespannt waren. Die vielen Leinen zu halten, bedeutet allein einen Kraftakt!

Die Veranstalter erlaubten sogar den Besuch der Stallgassen und man hatte nicht den Eindruck, dass Angestellte an den Ausgängen darüber wachten, ob man mit einem der Zuchthengste davonmarschierte (oder trabte). Vermutlich würden die Tiere selbst diesen Ort nicht verlassen wollen es sei denn, für ein paar ausgedehnte Verfolgungsjagden von Stuten über die Wiesen…



Blog November 2009

Die Arbeit am neuen Roman schreitet voran. Mit Blick auf stürmisches Herbstwetter sitzt es sich wieder reuelos am Schreibtisch, den Kaffee zur Rechten, die Schokolade zur Linken und ein paar Notizen aus der Nacht oder von Nachmittagen mit meiner Muse. Das Konzept des Romans hat eine grundlegende Veränderung erfahren, was nicht überrascht, da erste Entwürfe grundsätzlich diskussionsfähig sind. Im Ergebnis hieß es jedoch, die ersten 40 Seiten nochmals zu überarbeiten und der neuen Richtung anzupassen.

Beim weiteren Schreiben fiel wieder einmal auf, dass Charaktere sich nicht an die Ideen halten, die man von ihnen hatte. Sie werden wortreich und widerspenstig oder nehmen Opposition ein, wo man keine erwartet hatte. Diese Unart von Charakteren zieht sich durch alle meine Bücher. Es scheint, als ließen sich fiktive Gestalten ebenso wenig in eine Richtung zwingen wie die realen.



Blog Dezember 2009

Fröhliche Weihnachtszeit

Plötzlich und unerwartet überfällt uns die Weihnachtszeit, und wir stehen ungläubig und staunend vor den hübsch dekorierten Schaufenstern. Einigen wenigen war ja das ganze Jahr über bewusst, dass der Zeitpunkt, an dem die Geschenke unter den Baum gelegt werden, unausweichlich kommen würde, und haben vorgesorgt. Seien wir ehrlich: Derartige Eiferer, die im November behaupten, sie hätten alle Geschenke beisammen, werden von der Mehrheit, die bis zum Gongschlag des Ladenschlusses am 24. Dezember unterwegs ist, müde belächelt.

In der heutigen Zeit gilt doch jemand als Müßiggänger, der vor dem 20. Dezember Zeit hat, nach etwas Passendem für seine Lieben Ausschau zu halten. Geschenke in letzter Minute werden zum Verkaufsschlager und führen zu Anekdoten unter Bekannten und Kollegen und wer da dabeisitzen und nichts beitragen kann, gilt als Langweiler.

Damit Sie nicht fragen müssen: Ja, ich bin ein Müßiggänger, ein Langweiler, einer, der tatsächlich im August bereits für die beste Freundin das Geschenk besorgt und sich im Dezember erinnern muss, wo zum Kuckuck ich es denn hingelegt habe, damit ich es noch rechtzeitig einpacken kann. Dann fängt der Stress der ganz anderen Art an…



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